Stephan on the road

Wo soll´s denn lang gehen?

Also die letzten Monate hat sich erstmal von Beginn September bis Ende des Jahres 2014 folgende flexible Reiseroute in meinem Kopf festgesetzt:

Gestartet wird mit einem Schlenker auf die iberische Halbinsel, um meinen langjähringen Freund Dennis zu besuchen. Es liegt zwar nicht wirklich auf der Reiseroute Richtung Osten, allerdings war ich der Meinung, dass ich mich zu Beginn dieser Reise mit einem ordentlichen Rodizio stärken muss... Und da gibt es sicherlich in Europa keine bessere Adresse wie in Lissabon...

Also geht es von Portugal über Spanien nach Budapest in Ungarn. Von da aus soll es groß weiter Richtung Osten gehen und zwar über Rumänien und Moldawien nach Transnistrien, welches bisher und wohl auch in aller Zukunft ein Gebilde ist, welches bisher nur von Russland als eigenständiges Land akzeptiert wurde. Transnisitrien soll ein lebendiges Museum des Kommmunismus sein, von daher ist es sicherlich einen Besuch wert. Und wenn nicht, kann man von hier aus sehr bequem in die Ukraine einreisen, was ich allerdings aufgrund der Sicherheitsbestimmungen vor Ort lieber spontan entscheide. Von da aus könnte man über Odessa mit einer Fähre wieder ans Schwarze Meer nach Bulgarien zurück, um dann über eine griechische Insel in die Türkei einzureisen. Dies soll in der Nähe von Izmir geschehen... Nach einigen Wochen in der Türkei kommt der Kracher: Mit dem TransAsiaExpress von Ankara nach Teheran. Eine Idee, die schon seit mehreren Jahren in meinem Kopf rumspukt und nun bereit ist, verwirklicht zu werden. Darauf freue ich mich besonders, da die Fahrt sehr spannend sein muss und der Zug sogar über einen See mit einer Fähre transportiert wird.


Der Iran soll nach Transnistrien dann der zweite Schwerpunkt meiner Reise in 2014 werden. Alles, was ich bisher über dieses Land gehört habe, macht mich einfach nur total neugierig. Wenn es dann mit dem pakistanischen Visum klappen soll, so soll es dann über Zahedan weiter nach Pakistan gehen. Von dort über Land nach Indien, was an dem fantastischen Grenzübergang Wagah geschehen soll, um auch die schneidig bis putzigen Bemühungen der Grenzer und jeweiligen Sicherheitskräfte zu würdigen. Am besten bin ich dann über Weihnachten und Neujahr auf den Andamanen sein kann.


So, das ist der grobe und flexible Plan bis Jahresende. Wie gesagt, Betonung liegt auf flexibel. Ein Weg von Ungarn über den Balkan nach Griechenland ist also genauso gut möglich, falls die Reise über Transnistrien aufgrund der Ukrainekrise eskalieren sollte... Wie es dann weitergeht, da möchte ich mir jetzt noch keinen Kopf drum machen. Sehen gibt es sicherlich in dem Bereich der Welt genug... Nepal, Myanmar, Bangladesh, Japan, Philippinen, Indonesien, Laos, Korea... An interessanten und lohnenden Reisezielen mangelt es sicher nicht :-)

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